{"id":653,"date":"2010-11-04T20:58:13","date_gmt":"2010-11-04T18:58:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/?p=653"},"modified":"2010-11-08T12:19:09","modified_gmt":"2010-11-08T10:19:09","slug":"unterwegs-in-asien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/allgemein\/unterwegs-in-asien\/","title":{"rendered":"Unterwegs in Asien"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Monate <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/index.html\" target=\"_self\">S\u00fcdostasien<\/a> im &#8222;Winter&#8220; 2001\/2002. Erinnerungen ans Unterwegssein.<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe eines VW-Busses kennt wahrscheinlich jeder. In S\u00fcdostasien nennt man ein Fahrzeug dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung Minibus. Und Minibusse sind ein wichtiges Touristen-Bef\u00f6rderungsmittel. So weit ist das kein Problem. Nur in Asien passen neben dem Fahrer noch elf Touristen in den Minibus. Passen ist dabei eigentlich das falsche Wort. Und der Minibusfahrer f\u00fchlt sich als Herrscher der Stra\u00dfe, schlie\u00dflich ist sein Fahrzeug ja viel gr\u00f6\u00dfer als jedes Fahrrad, jedes Moped, jedes Tuk-Tuk oder jedes Autos.<\/p>\n<p>Innerhalb der gro\u00dfen St\u00e4dte hat man meist mehrere Alternativen zur (nicht-selbst\u00e4ndigen) Fortbewegung. Das Tuk-Tuk habe ich schon erw\u00e4hnt. Ein dreir\u00e4driges Moped, vorne sitzt der Fahrer, auf der R\u00fccksichtsbank die G\u00e4ste. Bis auf einen Regenschutz ist es offen.<\/p>\n<p>Das Fahren mit dem Tuk-Tuk ist allerdings ein  Erlebnis der besonderen Art. Morgens um sechs ist das Fahren mit dem Tuk-Tuk selbst in <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/bangkok1\/bangkok1_021360.html\" target=\"_self\">Bangkok<\/a> kein Problem (auch wenn es unglaublich klingt, ich spreche auch f\u00fcr diese Uhrzeit aus eigener Erfahrung!). Dann sind die Stra\u00dfen f\u00fcr asiatische Verh\u00e4ltnisse praktisch leer (ok, in einer deutschen Kleinstadt w\u00fcrde man wohl noch Jahre sp\u00e4ter von einem nie  dagewesenen Verkehrschaos sprechen).<\/p>\n<div id=\"attachment_662\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-662\" class=\"size-medium wp-image-662\" title=\"Rush Hour in Bangkok\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021368-300x191.jpg\" alt=\"Rush Hour in Bangkok\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021368-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021368.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-662\" class=\"wp-caption-text\">Rush Hour in Bangkok<\/p><\/div>\n<p>Zu &#8222;normalen&#8220; Tageszeiten sieht es ein bisschen anders aus. Man sitzt im Dauergestank und lebt in der st\u00e4ndigen Hoffnung, dass gr\u00f6\u00dfere Gef\u00e4hrte (wie die schon erw\u00e4hnten Minibusse&#8230;) einen nicht \u00fcbersehen. Schneller als mit einem  Taxi kommt man mit dem Tuk-Tuk nicht durch die Stadt. Taxis haben zwar meist einen Taxameter, doch die  Fahrer wollen ihn nicht benutzen. Ist die Konkurrenz an Taxis  gro\u00df, hat man allerdings gute Chancen, den Fahrer doch zu \u00fcberreden ihn einzuschalten. Stehen  allerdings viele Kunden zur Verf\u00fcgung (was in vielen Ecken Bangkoks der Fall ist) zieht man den K\u00fcrzeren. Freie Marktwirtschaft pur.<\/p>\n<p>Dann gibt es noch die \u00f6ffentlichen Busse, kleinere, gr\u00f6\u00dfere, mit  Klimaanlage und ohne. Alles nicht so einfach. Insbesondere da das  Fahrziel nur auf Thai angeschrieben ist. Aber man gew\u00f6hnt sich  daran. Will man raus aus der  Stadt kann man nat\u00fcrlich auch den Bus nehmen, daf\u00fcr gibt es in einer Stadt wie Bangkok  reichlich Busbahnh\u00f6fe, man muss nur den richtigen finden&#8230;<\/p>\n<p>Wenn es geht, nehme ich f\u00fcr weite Strecken am liebsten die Eisenbahn. Die Z\u00fcge sind nicht unbedingt schneller als ein Bus, aber alles in allem ist es bequemer (und an jedem Bahnhof gibt es leckeres Essen). Die diversen Klassen und Unterklassen  sind im Vergleich zum Bussystem das deutlich kleinere \u00dcbel.<\/p>\n<div id=\"attachment_663\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-663\" class=\"size-medium wp-image-663\" title=\"Chao-Phraya\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021399-300x145.jpg\" alt=\"Chao-Phraya\" width=\"300\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021399-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021399.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-663\" class=\"wp-caption-text\">Chao-Phraya<\/p><\/div>\n<p>In Bangkok kann auch das Expressboot auf dem Chao-Phraya eine praktische (und schnelle) Verkehrsmittelalternative sein. Und &#8211; wenn man in seiner N\u00e4he ist &#8211; der Sky Train, von dem allerdings erst zwei Streckenabschnitte existierten.<\/p>\n<div id=\"attachment_660\" style=\"width: 286px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-660\" class=\"size-medium wp-image-660\" title=\"Sky-Train in der Hochhausschlucht\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021337-276x300.jpg\" alt=\"Sky-Train in der Hochhausschlucht\" width=\"276\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021337-276x300.jpg 276w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021337.jpg 690w\" sizes=\"auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><p id=\"caption-attachment-660\" class=\"wp-caption-text\">Sky-Train in der Hochhausschlucht<\/p><\/div>\n<p>Bangkok ist \u00fcbrigens nicht der offizielle Namen der thail\u00e4ndischen Hauptstadt (auch wenn er praktisch \u00fcberall benutzt wird), dieser lautet vielmehr <em>Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit<\/em>. Bangkok war auf dieser Reise die zentrale Anlaufstation. Insgesamt siebenmal kehrten wir ins New Siam Guesthouse in Bangkok zur\u00fcck. Ein Teil des Gep\u00e4cks und insbesondere noch nicht ben\u00f6tigtes oder schon belichtetes Filmmaterial blieben in der Stadt der Engel (<em>Krung Thep<\/em>) zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_680\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680\" class=\"size-medium wp-image-680\" title=\"New Siam Guesthouse Bangkok\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022783-196x300.jpg\" alt=\"New Siam Guesthouse\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022783-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022783.jpg 491w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><p id=\"caption-attachment-680\" class=\"wp-caption-text\">New Siam Guesthouse<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_681\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-681\" class=\"size-medium wp-image-681\" title=\"New Siam Guesthouse Bangkok\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022784-300x163.jpg\" alt=\"New Siam Guesthouse\" width=\"300\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022784-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022784.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-681\" class=\"wp-caption-text\">New Siam Guesthouse<\/p><\/div>\n<p>Bei all den schon erw\u00e4hnten Verkehrsmitteln sollte man nicht vergessen, dass man aber meist zu Fu\u00df unterwegs ist. Da bleibt es nicht aus, dass man auch mal eine Stra\u00dfe \u00fcberqueren muss. Und die ist voll von Verkehrsmitteln, besonders Massen an Mopeds tummeln sich dort. Ich ging dabei immer davon aus, dass ein Mopedfahrer kein besonderes Interesse am Umfahren von Touris hat, sie werden schon ausweichen oder bremsen. Wichtig ist nur,   dass man beim \u00dcberqueren der Stra\u00dfe nicht stehen bleibt. Mehr als einmal war ich allerdings \u00fcberrascht, wenn ich auf der anderen Stra\u00dfenseite pl\u00f6tzlich allein ankomme. Und meine Freundin mit verzweifeltem   Gesichtsausdruck noch auf der anderen Stra\u00dfenseite stand&#8230;<\/p>\n<p>Alternativ zur Nutzung \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel kann man auch ein eigenes Fahrzeug mieten (in Bangkok w\u00fcrde ich das  allerdings nur Wahnsinnigen empfehlen). Auf einer Insel wie <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/kochang\/kochang_021486.html\" target=\"_self\">Ko Chang<\/a> ist ein Moped aber ein nahezu ideales Fortbewegungsmittel. Meine einzige Erfahrung im Mopedfahren bestand allerdings darin, fast  20 Jahre fr\u00fcher kleinere Fahrten auf den Maschinen von Kumpels gemacht  zu haben. Aber die Mopedvermieterin ist von meiner Fahrkunst angetan. Als ich  &#8211; zuerst allein &#8211; eine Probefahrt mache und die sich etwas  ausweitet, will sie gleich jemand hinter mir herschicken, um mich zu  suchen. Dabei war das gar nicht n\u00f6tig. Ich kam ohne fremde Hilfe zur\u00fcck zur Verleihstation. Dort  ging es dann richtig los, dieses Mal zu zweit. Allerdings war schon am ersten Berg wieder Schluss. Im zweiten Gang war der Anstieg nicht zu schaffen. Also wieder runter. Mit viel Anlauf und im  ersten Gang kommen wir den Berg hinauf. Im Laufe des Tages schaffe ich es  bis in den vierten Gang (die Suche nach der Kupplung hatte ich irgendwann  aufgegeben, das Schalten ging auch so).<\/p>\n<div id=\"attachment_665\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665\" class=\"size-medium wp-image-665\" title=\"Mit dem Moped auf Ko Chang\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021493-300x179.jpg\" alt=\"Mit dem Moped auf Ko Chang\" width=\"300\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021493-300x179.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021493.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-665\" class=\"wp-caption-text\">Mit dem Moped auf Ko Chang<\/p><\/div>\n<p>Der ganze Verkehr ist immer mit viel L\u00e4rm verbunden, mit sehr viel L\u00e4rm. Schlimmer als der Verkehrsl\u00e4rm sind aber die Fernsehapparate. Sie stehen  immer und \u00fcberall. Selbst kleine Marktst\u00e4nde haben oft einen. Und  meistens sind sie so laut aufgedreht, dass sich der Ton dabei \u00fcberschl\u00e4gt. Aber auch dies ist noch nicht das obere Ende der L\u00e4rmerzeugung.  Unschlagbar sind CD-Verkaufsst\u00e4nde. Was dort  lautst\u00e4rkem\u00e4\u00dfig abgeht, ist nicht zu beschreiben. Und den  notwendigen Strom f\u00fcr die Krachgenerierung gibt es nicht nur in Bangkok! W\u00e4hrend ich mich an Hitze und Luftfeuchtigkeit im Laufe der Zeit gew\u00f6hne, tritt dieser Gew\u00f6hnungseffekt f\u00fcr den L\u00e4rm nicht ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_661\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-661\" class=\"size-medium wp-image-661\" title=\"Mopeds an der Kreuzung\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021375-300x136.jpg\" alt=\"Mopeds an der Kreuzung\" width=\"300\" height=\"136\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021375-300x136.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021375.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-661\" class=\"wp-caption-text\">Mopeds an der Kreuzung<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Zug wollen wir einen Ausflug in das rund 100 Kilometer westlich von Bangkok gelegene <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/kanchanaburi\/kanchanaburi_021537.html\" target=\"_self\">Kanchanaburi<\/a> machen. Der  Ort lebt stark von der aus dem gleichnamigen Film bekannten Br\u00fccke am Kwai und einer sch\u00f6nen, abwechslungsreichen Landschaft in seiner Umgebung. Den Zug in Bangkok konnte man gar nicht verpassen. Im entsprechenden  Bahnhof fuhren n\u00e4mlich keine Z\u00fcge, zumindest nicht an diesem Tag (stattdessen machte sich auf den  Gleisen ein Markt breit). Mit einem Pick-Up wurde man zum  n\u00e4chsten Bahnhof gefahren. F\u00fcr die schon erw\u00e4hnten 100 Kilometer ist man gut drei Stunden unterwegs,  mit den \u00fcblichen Versp\u00e4tungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_666\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-666\" class=\"size-medium wp-image-666\" title=\"Discoboot auf dem River Kwai\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021535-300x185.jpg\" alt=\"Discoboot auf dem River Kwai\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021535-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021535.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-666\" class=\"wp-caption-text\">Discoboot auf dem River Kwai<\/p><\/div>\n<p>In Kanchanaburi bietet sich eine neue Variante des L\u00e4rmhorrors, das Discoboot. Und davon gibt es viele!! Und jedes  m\u00f6chte nat\u00fcrlich lauter als alle anderen sein. Zu allem \u00dcberfluss sind sie nicht an einem festen Ort verankert, sie werden auch noch \u00fcber den Fluss gezogen. Und damit direkt an unserer &#8211; als ruhig beschriebenen &#8211; Unterkunft vorbei.<\/p>\n<p>Ohne Motor hei\u00dft ein Tuk-Tuk Cyclo, ein Fahrradtaxi f\u00fcr zwei Personen. Wenn es regnet, wird man  abgedeckt und kann den Verkehr nur noch durch L\u00f6cher in der  Plastikh\u00fclle sehen. An diesen Fortbewegungskomfort kann man sich gew\u00f6hnen!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Eisenbahn. Eine n\u00e4chtliche Zugfahrt in Vietnam von <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/hanoi\/hanoi_021752.html\" target=\"_self\">Hanoi<\/a> nach Hue. Hard-Sleeper! Und dieser Begriff ist w\u00f6rtlich zu nehmen. Denn unter dem Begriff Hard-Sleeper ist tats\u00e4chlich nur eine Pritsche zu  verstehen, die von einer Bastmatte (!) bedeckt wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_673\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-673\" class=\"size-medium wp-image-673\" title=\"Hard-Sleeper-Abteil Hanoi - Hue\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022798rb-300x185.jpg\" alt=\"Hard-Sleeper-Abteil Hanoi - Hue\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022798rb-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022798rb.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-673\" class=\"wp-caption-text\">Hard-Sleeper-Abteil Hanoi - Hue<\/p><\/div>\n<p>Unser mitreisender Nachbar (ein normales Zugabteil wird f\u00fcr sechs Reisende zur Schlafst\u00e4tte) lacht sich fast tot,  als er sieht, dass ich beim besten Willen nicht in dieses &#8222;Bett&#8220;  passe. Neben  den viel zu kleinen &#8222;Betten&#8220; gibt es ein Laken als Decke sowie etwas, das  sich mit viel Phantasie Fr\u00fchst\u00fcck und Mittagessen nennen l\u00e4sst. Die  Fenster sind vergittert (angeblich zum Schutz vor Steine werfenden Kindern &#8211; ich glaube eher, man hat Angst, dass die Fahrg\u00e4ste unterwegs fl\u00fcchten).<\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/hue\/hue_021845.html\" target=\"_self\">Hue<\/a>, der alten vietnamesischen Kaiserstadt, haben wir eine Rundtour auf Mopeds durch die Umgebung gebucht. Ein Moped mit Fahrer. Meine Freundin bekam auch einen. Ich nicht. Auf meinen  Hinweis hin, ich h\u00e4tte nicht viel Ahnung vom Mopedfahren (das oben erw\u00e4hnte Ko Chang ist schon ein Weile her und war dazu eine nahezu einsame Insel), gibt es  eine Fahrstunde, genaugenommen Fahrdreiminuten.<\/p>\n<div id=\"attachment_668\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668\" class=\"size-medium wp-image-668\" title=\"Stra\u00dfenverkehr in Hue\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021897-300x127.jpg\" alt=\"Stra\u00dfenverkehr in Hue\" width=\"300\" height=\"127\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021897-300x127.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/021897.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-668\" class=\"wp-caption-text\">Stra\u00dfenverkehr in Hue<\/p><\/div>\n<p>Ich falle nicht  runter, kann Gas geben und bremsen, bei flie\u00dfendem Verkehr wenden. Und &#8211; nat\u00fcrlich das Wichtigste &#8211; Hupen.  Bestanden. Also geht es los. Man muss sich das folgenderma\u00dfen vorstellen: Der Tripp f\u00fchrt  nicht nur durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone am Vorweihnachtssamstag, nein es geht  auch noch quasi mitten \u00fcber den Viktualienmarkt und hin und wieder kreuzt man die Tour de France. Abends f\u00fchle ich mich als wahrer Held.<\/p>\n<p>Immer noch Vietnam. F\u00fcr die Strecke von <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/hoian\/hoian_021937.html\" target=\"_self\">Hoi An<\/a> nach Nha Trang soll es zur Abwechslung ein  Nachtbus sein. Abfahrt 6 Uhr abends, Ankunft 6 Uhr morgens. Zw\u00f6lf Stunden f\u00fcr 450 Kilometer.  Um kurz vor 7 geht es tats\u00e4chlich los. Der Sitzabstand hat das \u00fcbliche asiatische Ma\u00df. Mit Gl\u00fcck bekomme ich aber eine eigene Reihe (d.h. 2 Pl\u00e4tze), der pure Luxus! Aufgrund des  regnerischen Wetters k\u00fcndigt der Fahrer schon bei der Abfahrt eine  Versp\u00e4tung von ein, zwei Stunden an. Diverse Pannen im Laufe der Nacht und  des Morgens (darunter ein Reifenwechsel, Bremsprobleme und ein  Motorschaden) werfen uns um weitere Stunden zur\u00fcck. Mittags um halb 12 kommen wir in <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/nhatrang\/nhatrang_022003.html\" target=\"_self\">Nha Trang<\/a> an, einem beliebten Badeort am  s\u00fcdchinesischen Meer.<\/p>\n<p>Dass der eine oder andere Vietnamese hin und wieder mal mein (kleines!) B\u00e4uchlein  streichelt, kann ich zwar nicht verstehen, aber ich kann damit leben. Ich nehme an, ich\u00a0 erinnere sie &#8211; rein fig\u00fcrlich &#8211; an Buddha. Als mich mein Motorradfahrer (er hatte mich durch die Gegend um <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/dalat\/dalat_022020.html\" target=\"_self\">Da  Lat<\/a> gefahren) allerdings fragte, ob er denn aufgrund meiner Gr\u00f6\u00dfe und meines Gewichtes einen Zuschlag haben  kann, fand ich das dann doch diskriminierend!! Aber irgendwie hatte er es ja verdient. Und die Tour war auch sehr sch\u00f6n.<\/p>\n<p>So einen Beifahrerplatz auf einem Motorrad sollte man sich nicht gerade als einen gem\u00fctlichen Fernsehsessel vorstellen. Auch die Gr\u00f6\u00dfe eines vietnamesischen Motorrades ist nicht wirklich mit meiner K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe kompatibel (ich f\u00fchlte mich in einem Dauerverrenkungszustand). Und die Stra\u00dfen Vietnams (eigentlich m\u00fcsste man eher von landschaftlichen Bereichen, in  denen sich verst\u00e4rkt Verkehrsmittel aufhalten, reden) bilden nicht gerade  die Grundlage f\u00fcr eine ruhige Fahrt sind. Kurze Strecken als Beifahrer sind mit dem  Motorrad noch angenehm, l\u00e4ngere aber nicht,  insbesondere, wenn dann auch noch das ganze Gep\u00e4ck mit auf  das Gef\u00e4hrt m\u00fcsste. Deshalb geht es mit einem (komfortablen!) Bus statt auf dem Motorrad von Da Lat weiter nach Saigon, vorbei an zahllosen Fabriken, in denen unsere Turnschuhe hergestellt werden.<\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/saigon\/saigon_022060.html\" target=\"_self\">Saigon<\/a> gab es zum Zeitpunkt der Reise zwei Millionen Mopeds (und das bei einer Einwohnerzahl   von offiziell vier Millionen), dazu kommen eine halbe Million Fahrr\u00e4der und 70000   Cyclos (die Autos und Busse sind da schon vernachl\u00e4ssigbar). Man kann sich leicht ausmalen, was das bedeutet.<\/p>\n<p>In den drei Tagen, in denen wir uns anschlie\u00dfend im <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/vn\/mekong\/mekong_022103.html\" target=\"_self\">Mekong-Delta<\/a> befinden, habe ich eine Vielzahl von Bootstypen kennengelernt. Vom kleinen  3-Personen-Ruderboot bis zu mittelgro\u00dfen Personenschiffen f\u00fcr  vielleicht 30 Personen.<\/p>\n<div id=\"attachment_672\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672\" class=\"size-medium wp-image-672\" title=\"Im Mekong-Delta\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022102-300x198.jpg\" alt=\"Im Mekong-Delta\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022102-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022102.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-672\" class=\"wp-caption-text\">Im Mekong-Delta<\/p><\/div>\n<p>Entsprechend der Gr\u00f6\u00dfe der Wasserwege, vom nur einen Meter breiten  Fluss\u00e4rmchen bis zum hunderte Meter breiten Hauptstrom.<\/p>\n<p>Mit Speedbooten (bei der Buchung dachte ich dabei an ein  Tragfl\u00e4chenboot und nicht an eine gr\u00f6\u00dfere Nussschale (mit einem  zugegebenerma\u00dfen ziemlich starken Motor) &#8211; wie naiv man doch manchmal sein kann) geht die Fahrt auf dem Mekong in Richtung der kambodschanischen Hauptstadt <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/k\/phnompenh\/phnompenh_022172.html\" target=\"_self\">Phnom Penh<\/a>. Ich frage mich allerdings,  warum der kambodschanische Tourf\u00fchrer bei der Fahrt im Speedboot einen Sturzhelm  tr\u00e4gt. Wegen der Sonne? Oder weil es cool aussieht? Wahrscheinlich letzteres&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_669\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-669\" class=\"size-medium wp-image-669\" title=\"Mit dem Speedboot auf dem Mekong\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022161-300x156.jpg\" alt=\"Mit dem Speedboot auf dem Mekong\" width=\"300\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022161-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022161.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-669\" class=\"wp-caption-text\">Mit dem Speedboot auf dem Mekong<\/p><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/k\/index.html\" target=\"_self\">Kambodscha<\/a>. Bei den Verkehrsmitteln hat man hier die Wahl zwischen Pest und Cholera. Busfahren auf unterirdisch schlechten Stra\u00dfen. Oder Highspeedboote. Der Sitzabstand in den Highspeedbooten schl\u00e4gt alles bisher dagewesene (mir fehlen  mindestens zehn Zentimeter, um die Beine zwischen die Sitzbankreihen zu  quetschen). Der dr\u00f6hnende Motor ist eine richtige Wohltat im Vergleich  zu der bis an den Anschlag aufgedrehten Videomusikanlage, aus der w\u00e4hrend der ganzen Fahrt die immer gleiche kambodschanische Popmusik pl\u00e4rrt. Es ist zum wahnsinnig werden! Weil das  aber noch nicht reicht, wird die Klimaanlage auf eine  Temperatur eingestellt, bei der man erwartet, dass sich Eisblumen am Fenster bilden. Nicht im Bus, im Highspeedboot geht es nach <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/k\/mekong\/mekong_022205.html\" target=\"_self\">Kratie zu den Flussdelfinen<\/a> und nach <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/k\/angkor\/angkor_022218.html\">Angkor zu den Tempeln<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_670\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-670\" class=\"size-medium wp-image-670\" title=\"Mekong: Highspeedboote am Bootsanleger in Kratie\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022199-214x300.jpg\" alt=\"Mekong: Highspeedboote am Bootsanleger in Kratie\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022199-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022199.jpg 536w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><p id=\"caption-attachment-670\" class=\"wp-caption-text\">Mekong: Highspeedboote am Bootsanleger in Kratie<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck in <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/index.html\" target=\"_self\">Thailand<\/a>. In einem Nachtzug von Bangkok ganz in den Norden, ins direkt an der Grenze zu <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/lao\/index.html\" target=\"_self\">Laos<\/a> gelegene Nong Khai. F\u00fcr den Grenz\u00fcbertritt braucht man die in der Gegend oft \u00fcblichen zwei Stunden (was w\u00fcrde die Menschheit ohne all die sch\u00f6nen Formulare machen). Hinter der Grenze liegt  <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/lao\/vientiane\/vientiane_022343.html\" target=\"_self\">Vientiane<\/a>, die laotische Hauptstadt. Vientiane fehlt auf den ersten (und jeden weiteren) Blick v\u00f6llig der Charakter einer Hauptstadt, genaugenommen fehlt ihr sogar  fast der Stadtcharakter. Blickt man von oben auf die Stadt, dann sieht sie aus wie ein gro\u00dfer Park mit ein paar  eingestreuten Bauten.<\/p>\n<p>Ich bin  \u00fcberrascht, dass die Fahrt von <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/lao\/vangvieng\/vangvieng_022374.html\" target=\"_self\">Vang Vieng<\/a> nach Luang Prabang sieben Stunden dauern soll, wo es doch von  Vientiane nach Vang Vieng f\u00fcr die etwa gleiche Strecke nur drei Stunden  brauchte. Daf\u00fcr kosten die sieben Stunden auch 40000 kip im Vergleich zu den  7000 kip f\u00fcr die 3 Stunden&#8230;.  Morgens um 9 geht es los. Wir haben gute Pl\u00e4tze (die besonders schlechten bestehen aus Kleinstplastikhockern in der Mitte des Busganges!). Ein M\u00fcnchner, den wir zwei Tage zuvor in Vientiane am Busbahnhof kennengelernt haben, hat uns die Tickets schon fr\u00fch morgens besorgt. Bald verstehen wir auch, warum die Fahrt so lange  dauern soll, denn es geht durch das wundersch\u00f6ne laotische Bergland (mit  Gipfeln von \u00fcber 2000 Meter H\u00f6he), vorbei an zahlreichen D\u00f6rfern, die fast  immer auf schmalen Berggraden liegen. Absolut p\u00fcnktlich kommen wir in <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/lao\/luangprabang\/luangprabang_022415.html\" target=\"_self\">Luang  Prabang<\/a> an.<\/p>\n<p>Von Luang Prabang aus ist wieder der <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/lao\/mekong\/mekong_022440.html\" target=\"_self\">Mekong<\/a> unser Reiseweg. Um sicher zu sein, ein Boot zu  bekommen, sind wir schon um halb 8 am Abfahrtspier. Es gibt allerdings keine offiziellen Bootsverbindungen auf der Strecke ins n\u00f6rdliche Thailand. Ein engagierter Australier, der dasselbe vorhat,  nimmt sich der Sache zielstrebig an und organisiert ein privates Boot, so dass wir noch vor der  Mittagsstunde abfahren.<\/p>\n<p>Die Fahrt \u00fcber den Mekong ist sehr sch\u00f6n, wir sehen sich auf  Sandb\u00e4nken sonnende Wasserb\u00fcffel ebenso wie Elefanten im Arbeitseinsatz. Dazu das gr\u00fcne  Dschungelband und vereinzelte D\u00f6rfer. Da das Boot nicht komplett voll ist, kann man sich &#8211; wenn der Allerwerteste vom  Sitzen auf den kleinen Holzb\u00e4nken allzu sehr schmerzt &#8211; hin und wieder  in den Gang legen. Die Strecke zur thail\u00e4ndischen Grenze ist f\u00fcr einen Tag zu lang  ist. In dem kleinen Dschungelort Pakbeng wird ein Stopp f\u00fcr die Nacht  eingelegt.<\/p>\n<div id=\"attachment_671\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671\" class=\"size-medium wp-image-671\" title=\"Mekong bei Pakbeng\" src=\"http:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022467-300x175.jpg\" alt=\"Mekong bei Pakbeng\" width=\"300\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022467-300x175.jpg 300w, https:\/\/www.erde-in-bildern.de\/reiseblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/022467.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-671\" class=\"wp-caption-text\">Mekong bei Pakbeng<\/p><\/div>\n<p>Vom <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/norden\/norden_021591.html\" target=\"_self\">Norden Thailands<\/a> geht es in Bussen und Z\u00fcgen in den <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/phangnga\/phangnga_021749.html\" target=\"_self\">S\u00fcden<\/a> des Landes. Dann &#8222;Urlaub im Urlaub&#8220; in <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/khaolak\/khaolak_021662.html\" target=\"_self\">Khao Lak<\/a>. Weiter im Minibus \u00fcber die Grenze nach <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/mal\/index.html\" target=\"_self\">Malaysia<\/a>. Von dort mit F\u00e4hre (\u00fcber die Stra\u00dfe von Malakka) und im Bus zu den <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/ri\/sumatra\/sumatra_022652.html\" target=\"_self\">Orang Utans auf Sumatra<\/a>. Das gleiche in umgekehrter Weise auf dem R\u00fcckweg nach Malaysia. Quer durch Malaysia in Nachtz\u00fcgen. <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/sgp\/index.html\" target=\"_self\">Singapur<\/a> (mit seiner Operationssaal-\u00e4hnlichen Sauberheit) ist dann schon fast das Ende der Reise durch S\u00fcdostasien. Aber nur fast. Ein weiteres Mal Khao Lak und zum Schluss das dann schon f\u00fcr mich wie eine zweite Heimat wirkende <a href=\"http:\/\/www.juergen-reichmann.de\/asien\/tha\/bangkok2\/bangkok2_021288.html\" target=\"_self\">Bangkok<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Monate S\u00fcdostasien im &#8222;Winter&#8220; 2001\/2002. Erinnerungen ans Unterwegssein. Die Gr\u00f6\u00dfe eines VW-Busses kennt wahrscheinlich jeder. In S\u00fcdostasien nennt man ein Fahrzeug dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung Minibus. Und Minibusse sind ein wichtiges Touristen-Bef\u00f6rderungsmittel. So weit ist das kein Problem. Nur in Asien passen neben dem Fahrer noch elf Touristen in den Minibus. 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